Julia Mozar und ihr Pferd
Foto: Ronny Barthel

Was ist Tierkommunikation?

Nadine Julia Mozar
4 Min.

Es gibt viele Arten mit Tieren zu kommunizieren. Im besten Fall ist es eine Kommunikation, in der sich sowohl das Tier wahrgenommen und verstanden fühlt als auch der Mensch vom Tier. Hier schreibe ich für dich, wie ich meine medialen Fähigkeiten nutze, um mit Tieren zu kommunizieren, und über das, was ich über die Körpersprache der Tiere lernen durfte. Vielleicht findest du dich darin wieder.

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Für mich geht die Tierkommunikation über mehrere Ebenen. Zum einen sehe ich mir zum Beispiel ein Pferd mit meinen objektiven Wahrnehmungen an. Ich erkenne die Mimik, Gesten, und durch seine Körperhaltung sehe ich, wie es sich fühlt. Lahmt das Pferd bzw. ist es taktunrein, so wie Kenner sagen, erkenne ich das, weil ich mich über die letzten rund 40 Jahre mit der Körpersprache der Pferde beschäftigt habe.

Seit ca. 15 Jahren kommt allerdings noch hinzu, dass sich meine Wahrnehmungen verändert haben und ich mich in die Heilarbeit begeben habe. So spüre ich schon bevor ich einen persönlichen Kontakt zu einem Tier habe, wie es ihm geht. Rein durch den Gedanken an das Tier nehme ich es wahr.

Und zum Beispiel Pferde haben auf der medialen Wahrnehmungsfrequenz die gleiche Möglichkeit. Sie wissen immer, wie es dir geht, und spiegeln dich oftmals.

Für mich ist es ein Geschenk, wirklich zu wissen, wie sich die Pferde, mit denen ich arbeite, gerade fühlen. So erkenne ich zum Beispiel sehr schnell, ob ein Sattel drückt oder wo die eigentliche Ursache beispielsweise für eine Lahmheit sitzt. Oftmals wird ein Schmerz erst zu spät erkannt. Aus der Tunierreiterei bin ich vor 10 Jahren ausgestiegen. Viele Pferde hatten Kopfschmerzen oder geprellte Rippen durch die Sporen. Ich bin froh, dass sich das Reiten bereits zum Besseren entwickelt hat.

Die Hellfühligkeit hilft mir, Energien wahrzunehmen, sogar manchmal bevor sie im Körper sichtbar werden. Da wir alle aus Energie bestehen, gebe ich erspürte Impulse sanftmütig weiter. Zuerst frage ich, ob der- oder diejenige es überhaupt hören möchte und offen für die Impulse ist. Dies gilt für Mensch und Tier.

Ich zwinge keinem meine Impulse und Wahrnehmungen auf. Es sei denn, es ist lebensbedrohlich. Dann werde ich sehr deutlich, um Schlimmstes zu verhindern. Ansonsten ist jede/r für sich und sein Tier verantwortlich und darf alle Erfahrungen machen, die er/sie erleben möchte. Das Tier ist dann manchmal sehr gebeutelt vom Narzissmus des Menschen.

Haben Pferdebesitzer Fragen an ihre Tiere, kommuniziere ich über Telepathie (Hellhören) mit ihnen. Bevor ich telepathisch kommuniziere, begebe ich mich in eine Meditation, befreie mich von Alltagsthemen und frage das Tier, ob es bereit ist, mit mir zu kommunizieren. Pferde zum Beispiel kommen mir entgegengaloppiert, wenn sie bereit sind. Auch hier zwinge ich keinem Tier ein Gespräch auf und respektiere ihren freien Willen.

Für mich ist diese Art der Kommunikation ein bisschen wie Sex. Macht man ja nicht mit jedem. So ist die mediale Kommunikation für mich ein heiliger Bereich, in dem liebevolle Energie fließt und in dem es Übergriffigkeiten zu verneinen gilt.

Genau wie die äußeren Sinne – Schmecken, Fühlen, Hören, Riechen und Sehen – gibt es die medialen Sinne, wie die Intuition, Hellschmecken, Hellfühlen, Hellriechen, Hellsehen und Hellhören. Sie sind in uns angelegt und werden eröffnet, wenn wir seelisch bereit dafür sind. Bei den meisten Menschen ist diese Wahrnehmung quasi eingeschlafen und darf wieder erweckt werden. Mit einer guten Anleitung und Training ist es für jeden möglich, in eine feinere Kommunikation einzutauchen.

Mein ausgeprägtester Kanal ist die Hellfühligkeit. „Ich spüre im Vorbeigehen.“ Für die Telepathie muss ich mich ein bisschen mehr konzentrieren.

So hat jeder seinen Hauptkanal und seine ganz persönliche Mischung aus objektiver, subjektiver, selektiver und medialer Wahrnehmung. Dies gilt es ideal herauszuarbeiten und die eigenen Stärken in den Wahrnehmungsfähigkeiten zu erkennen.

Dann fangen wir an, von spiritueller Intelligenz zu sprechen, die eine der neuen Zukunftskompetenzen sowohl für den privaten Bereich als auch beruflichen Bereich sein wird.

Ich begleite dich gern auf deinem Weg. Alles Liebe

Julia

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