Meditation - Nadine Julia Mozar
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Meditation – Meine Erfahrung und eine Anleitung

Nadine Julia Mozar
4 Min.

Die Ausrichtung in der Meditation auf das Urvertrauen und die Urquelle, die den Takt in unserem Herzen schlagen lässt, ist für mich die schönste und befreiendste Aktion, die ich in meinem Alltag integriere und lebe.

In diesen Zeiten die Resilienz zu wahren, ist aus meiner Sicht ein Meisterwerk und eine individuelle Prüfung für jeden einzelnen von uns – auch für mich.

Sie rufen uns zu Disziplin unserer Gedanken und Fähigkeiten auf, die wir im Wissen der Verbundenheit des Miteinanders verantworten. Sie rufen uns auch zum inneren Aufräumen auf, um Raum für eine neue Entfaltung unserer Selbst und des Miteinanders zu erschaffen.

Resilienz – ein Wort, dass für psychische Widerstandskraft bzw. die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen steht.

Die innere Ruhe, das Gefühl der unendlichen Freiheit, Herzlichkeit, die innere Kraft sowie die Präsenz und Größe der Urquelle und die Verbindung zur Natur sind für mich ein unglaubliches Geschenk.

Erholung, Pausen und ein freier mentaler Geist sind im Alltag aus meiner Sicht unverzichtbar. Neue Kräfte zu sammeln, zu regenerieren, Impulse und Ideen zu entwickeln und diese fokussiert umzusetzen bedarf aller Gegebenheiten des Seins. So auch in der inneren Einkehr.

Hast du Fragen, zur Meditation beantworte ich sie dir gern. Vielleicht möchtest du mit mir meditieren, dann freue ich mich auf dich.

Meditationsanleitung:

Begib dich an einen Ort, an dem du dich sicher und wohl fühlst.
Nimm dir einen Stuhl, die Couch, das Bett, ein Meditationskissen oder eine weiche Unterlage und vielleicht zündest du dir eine Kerze an.

Eine Uhr mit Weckfunktion hilft dir, die Zeit der Meditation einzurahmen.
Ich persönlich meditiere 10 Minuten bis zu 1 Stunde. Morgens und abends sowie zwischendurch, je nachdem wie ich es für mich brauche. Ein bis viermal pro Tag. Wichtig ist für mich, dass es sich gut anfühlt.

Mache es dir gemütlich.

Setze dich bequem und aufrecht hin.
Direkt auf dem Boden könnte der Schneidersitz oder auch Lotussitz eine angenehme Sitzhaltung sein. Die Hände legst du locker mit den Handflächen nach oben auf deine Oberschenkel. Daumen und Zeigefinger dürfen sich gern berühren. Gyan Mudra wird diese Handhaltung in Indien genannt.

Schließe deine Augen.

Gelingt es dir nicht gleich, die Augen zu schließen, erinnert dich die Kerze an dein innerstes Licht. Versuche sanft immer wieder zur Ruhe zu kommen.

Atme in deinem Tempo ein paar Mal tief, ruhig und bewusst durch die Nase ein. Genieße es, wie dein Atem durch den ganzen Körper fließt, und atme durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.
Komm in deinem Körper an und entspanne.

Atme nach ein paar bewussten Atemzügen wie gewohnt weiter, ohne den Atem bewusst zu beeinflussen.

Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deine wahre Präsenz und fühle dich verbunden mit der Urquelle oder deinem Herzen.
Begib dich ins Urvertrauen. Hier bist du sicher und geborgen. Jetzt in diesem Moment bist du ganz für dich.

Du wirst merken, dass sich dein mentaler Geist immer mehr zur Ruhe begibt.
Falls du bei den ersten Versuchen Schwierigkeiten hast, habe Geduld und gib dir die Chance, durch mehrfache Wiederholung die Meditation zu entwickeln.

Vielleicht hast du Gedanken, die dich von deiner innersten Kraft ablenken, dann sei liebevoll zu ihnen. Vielleicht hilft dir als Gedankenstütze anfangs ein Bild vor deinem inneren Auge, das dich zur Ruhe kommen lässt, zum Beispiel eine Autobahn, auf der du direkt zur Urquelle reist und die Gedankenabbieger links und rechts liegen lässt. Oder setze die Gedanken in einen Heißluftballon, der sie wegfliegen lässt.

Deine Kreativität darf hier grenzenlos sein, um deine ganz persönliche Ruhe und Leichtigkeit zu erlangen.

Genieße es Kraft zu tanken und stoppe für eine Weile den inneren und äußeren Dialog. Alle Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen dürfen für einen Moment zur Seite gestellt werden, um so tiefe Entspannung und inneren Frieden zu erreichen.

Einfach sein.

Bist du am Ende deiner gewünschten Meditationszeit angelangt und der Wecker klingelt, begib dich mit deiner Aufmerksamkeit behutsam wieder in deinen physischen Körper. Strecke und recke dich. Öffne vorsichtig deine Augen.
Fühle von den Füßen bis zum Kopf wie dein Körper sich anfühlt, streichele ihn und bedanke dich bei ihm, dass er dich durchs Leben trägt.

Komm wieder ganz in deinem Körper an.

Ich wünsch dir von Herzen ein gutes Gelingen.

Alles Liebe

Julia

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